Woher kommt Servette? Stadt, Stadion & Geschichte | DataFútbol
Woher kommt Servette? Fußballverein aus Ginebra, Suiza. Stadion: Stade de Genève. Erfolge: 33 offizielle Titel, Wappen & Geschichte auf DataFútbol.
Servette Football Club (Super League)
Woher kommt Servette? Es ist ein Fußballverein aus der Stadt Ginebra (Suiza). Trägt seine Heimspiele im Stadion Stade de Genève aus.
Ein traditionsreicher Spitzenverein aus der französischsprachigen Schweiz mit Sitz in Genf. Mit 17 Meistertiteln und 8 Pokalsiegen gehört er zu den traditionellen Spitzenvereinen des Landes.
Allgemeine Informationen und Daten
- Gründung: 20 de marzo de 1890
- Spitzname: Les Grenats • Les Servettiens
- Stadion: Stade de Genève (La Praille) - Kapazität: 30084 Zuschauer
Historische Rekorde
- Rekordtorschütze: Jacky Fatton (273 goles)
- Rekordspieler: Jean-Luc Fournier (350 partidos)
- Höchster Sieg: 11-0 a FC Cantonal Neuchâtel (Liga 1930)
Erfolge und Offizielle Titel
- 17x Super League de Suiza (1907, 1918, 1922, 1925, 1926, 1930, 1933, 1934, 1940, 1946, 1950, 1961, 1962, 1979, 1985, 1994, 1999)
- 8x Copa de Suiza (1928, 1949, 1971, 1978, 1979, 1984, 2001, 2024)
- 3x Copa de la Liga Suiza (1977, 1979, 1980)
- 4x Copa de los Alpes (1973, 1975, 1976, 1979)
- 1x Challenge League (Segunda División) (2019)
Historische Chronologie und Meilensteine
Jahr 1890 - Gründung des Vereins in Pré-l’Évêque und Einstieg in den Fußball
Am 20. März 1890 traf sich eine Gruppe junger Genfer und britischer Studenten des Collège de Genève unter der Leitung von Émile Fiala im Stadtteil Servette, um den „Football Club de la Servette“ zu gründen, der ursprünglich zum Ausüben von Rugby Football auf der Wiese Pré-l’Évêque ins Leben gerufen wurde. Mit dem Amtsantritt von François Dégerine als Präsident und dem Aufschwung des nach englischen Regeln gespielten Fußballs wurde am 17. November 1899 beschlossen, offiziell eine Abteilung für den Fußball („11er-Fußball“) zu gründen. Der Verein übernahm die charakteristische Farbe Granat (grenat) und den Kaiseradler aus dem Wappen von Genf und trat 1900 als wichtigster Vertreter der französischsprachigen Romandie dem Schweizerischen Fussballverband bei.
Jahr 1907 - Erste Schweizer Meisterschaft der Serie A
In der Saison 1906/07 durchbrach der Servette FC das Monopol der Vereine aus der Deutschschweiz und holte sich den ersten Schweizer Serie-A-Titel seiner Geschichte. Nachdem er die Westgruppe ungeschlagen gewonnen hatte, besiegte er in der Endrunde der Meister den FC Basel (5:1) und die Young Fellows Zürich (1:0). Dieser Meistertitel festigte die Stellung des französischsprachigen Fußballs innerhalb der Schweizer Fußballlandschaft und leitete eine lange Dominanzphase ein, in der die Genfer in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zahlreiche nationale Meistertitel errangen.
Jahr 1930 - Organisation des Nationenpokals (Vorläufer der Champions League)
Im Sommer 1930 organisierte der Servette FC anlässlich der Einweihung des historischen Stade des Charmilles und zeitgleich mit der Einweihung des Sitzes des Völkerbundes in Genf den „Coupe des Nations 1930“. An dem Turnier nahmen die amtierenden Meister von zehn europäischen Ligen teil (darunter Bologna, Slavia Prag, Rapid Wien, SpVgg Fürth und Real Unión de Irún). Dieses Turnier wird von Sporthistorikern einhellig als Keimzelle und direkter Vorläufer des Europapokals der Landesmeister (der heutigen UEFA Champions League) angesehen.
Jahr 1978-1979 - Der historische „Grand Slam“ mit vier Titeln
In der Saison 1978/79 gelang dem Servette FC unter der taktischen Führung des ungarischen Trainers Péter Pázmándy die größte sportliche Meisterleistung eines Schweizer Vereins, als er den „Grand Slam“ (alle vier möglichen Titel in einer Saison) gewann: die Nationalliga A, den Schweizer Cup, den Schweizer Ligacup und den Alpenpokal. Mit einem legendären Kader, angeführt von Claude Andrey, Franco Marchi und Umberto Barberis (zum besten Schweizer Fussballer des Jahres gewählt), stellte die Genfer Mannschaft sowohl im nationalen Wettbewerb als auch in den europäischen Duellen ihre unbestreitbare Überlegenheit unter Beweis.
Jahr 2024 - Gewinn des Schweizer Pokals und Wiederaufstieg nach der Insolvenz
Am 2. Juni 2024 beendete der Servette FC eine 23-jährige Durststrecke ohne offiziellen Titel in der höchsten Spielklasse, als er sich im Wankdorf-Stadion in Bern den Schweizer Pokal 2023/24 sicherte. Nach einem 0:0-Unentschieden in der regulären Spielzeit von 120 Minuten gegen den FC Lugano besiegelte ein marathonartiges Elfmeterschießen (9:8) den heldenhaften Triumph des Ersatztorhüters Joël Mall. Der Titel war die Belohnung für den geduldigen institutionellen Wiederaufbau des „granatenroten“ Vereins, nachdem dieser zwei administrative Abstiege sowie jeweils eine Insolvenz in den Jahren 2005 und 2015 überwunden hatte.
Offizieller Kader 2026
- #78 L. Besson - Arquero (Switzerland)
- #32 J. Frick - Arquero (Switzerland)
- #1 E. Gertmonas - Arquero (Switzerland)
- #44 Louis Rieder - Arquero (Switzerland)
- #34 T. Allix - Defensor (Switzerland)
- #25 D. Bronn - Defensor (Switzerland)
- #15 M. Burch - Defensor (Switzerland)
- #37 S. Djoho - Defensor (Switzerland)
- #23 Q. Maceiras - Defensor (Switzerland)
- #18 B. Mazikou - Defensor (Switzerland)
- #17 Houboulang Mendes - Defensor (Switzerland)
- #14 L. Njoh - Defensor (Switzerland)
- #4 S. Rouiller - Defensor (Switzerland)
- #8 T. Cognat - Mediocampista (Switzerland)
- #28 D. Douline - Mediocampista (Switzerland)
- #11 L. Fomba - Mediocampista (Switzerland)
- #42 I. Izquierdo - Mediocampista (Switzerland)
- #30 A. Jallow - Mediocampista (Switzerland)
- #36 Thomas Lopes - Mediocampista (Switzerland)
- #6 Pedro Naressi - Mediocampista (Switzerland)
- #20 Jarell Njike Simo - Mediocampista (Switzerland)
- #9 M. Stevanović - Mediocampista (Switzerland)
- #35 A. Vincent - Mediocampista (Switzerland)
- #27 D. Fofana - Delantero (Switzerland)
- #21 J. Karlsson - Mediocampista (Switzerland)
- #22 M. Lambourde - Delantero (Switzerland)
- #90 S. Mráz - Delantero (Switzerland)
- #7 K. Mutandwa - Delantero (Switzerland)
- #41 T. Nunez - Delantero (Switzerland)
- #77 T. Ouattara - Delantero (Switzerland)
- #38 Benoit Sida - Delantero (Switzerland)
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